Der Löwenpark (GIVSKUD ZOO) wurde 1969 von Jacob Hansen gegründet, der bereits einen kleineren Zoo in Vejle besaß. Er hatte sich zuvor andernorts in Europa Inspirationen für den ersten dänischen Safaripark mit frei laufenden Löwen geholt. Trotz vieler Anfangsschwierigkeiten und skeptischer Behörden konnte der Löwenpark am 12. August 1969 eröffnet werden und bereits während der ersten Saison zeichnete sich der Erfolg ab.
Weitere Arten
Die Idee, die Besucher zwischen wilden Tieren hindurchfahren zu lassen, erwies sich als tragfähig. Im Laufe weniger Jahre wurden daher Tiere weiterer Arten hinzugenommen. Mit dem Safaripark sollte eine noch nicht dagewesene Alternative zu herkömmlichen Zoos in Städten geschaffen werden. Dank seiner modernen Gestaltung mit großen Gehegen lassen sich die Tiere im GIVSKUD ZOO auf naturnahe Art und Weise präsentieren.
Rechtsfähige Stiftung
Als Jacob Hansen 1971 starb, führte die Familie den Löwenpark bis 1983 weiter, wonach er in eine Stiftung umgewidmet wurde und den Namen GIVSKUD ZOO erhielt. Im Jahre 1989 wurde er staatlich anerkannt und erhält seither finanzielle Zuwendungen vom Dän. Kulturministerium.
Der ‚Gorilla-Effekt’
Im Jahre 1998 kam hier eine Gorillafamilie aus dem Kopenhagener Zoo an, die viele Besucher anlockte, sodass man in diesem Jahr nicht weniger als 441.000 von ihnen zählte. Diese Besucherzahl ist die höchste aller Zeiten! Das Gorillamännchen Samson und seine Familie wurden landesweit bekannt, als ihr Umzug Gegenstand einer Serie im dänischen Fernsehen war.
Heute und morgen
Vor einigen Jahren haben die Nashörner einen neuen Stall erhalten, wo sich auch schon zwei Mal Nachwuchs eingestellt hat. Anlässlich einer Madagaskar-Aktion des Verbandes EAZA (European Association of Zoos and Aquaria) wurde eine Anlage für Lemuren (Kattas und Rotstirnmakis) gebaut. Ende 2007 wurde damit begonnen, eine Richtschnur für die weitere Entwicklung des Givskud Zoos zu entwickeln.